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Integrative Gesundheitsförderung – Drittes Semester

Alle Angaben und Erlebnisse sind Stand Wintersemester 2009.

Weiter geht es im dritten Semester. Nachdem im zweiten ein wenig ausgesiebt wurde und uns im zweiten und dritten Semester Mitstudenten verlassen haben, ging es insgesamt ruhiger zu, weil sich jetzt ein gewisser Kern etabliert hat.

Wellness II

Die Themen in diesem Semester waren

  • Wellness und Selfness
  • Stressbewältigung

Während Wellness und Selfness wieder theoretische Grundlagen waren und wir uns z. B. mit den Wellness Gütesiegeln und den Auswirkungen auf den Tourismus beschäftigt haben, ging es in Stressbewältigung direkt zur Sache. Nach einer kurzen theoretischen Einführung waren wir selbst Teilnehmer eines Stressmanagementkurses und haben über die reine Teilnahme hinaus noch Hintergrundwissen erhalten. Wir haben verschiedene Übungen durchgeführt, um Stress einzudämmen und mit Stress umzugehen. Ein komplettes Semester lang ging es darum, Stress aus unserem Leben fernzuhalten, wenn er uns ansonsten schaden würde. Gekrönt wurde dieser Kurs mit der Teilnahmebescheinigung für den Ausbildungskurs, der uns die Möglichkeit eröffnet, selbst derartige Kurse anzubieten. Sehr, sehr gut.

Betriebswirtschaft III

Als ob zwei Semester nicht genug gewesen wären, geht es mit diesen Themen weiter:

  • Marketing und Vertrieb
  • Qualitätswesen

So langsam stellte sich bei uns Ablehnung gegen BWL ein, diese wich aber mit der Zeit einer gewissen Gleichgültigkeit und schließlich Akzeptanz. Das Thema BWL war, wie schon einmal erwähnt, eines der wichtigsten und wertvollsten, was uns aber während des Studiums nicht eindringlich oder praktisch genug vermittelt wurde. Spätestens im Arbeitsleben allerdings haben wir dann zu schätzen gelernt, dass hier Substanz vermittelt wurde.

Im Marketing ging es dann tatsächlich um genau dieses Thema und im Qualitätswesen ging es um Qualitätssiegel, ISO-Normen, Datensicherung und Datensicherheit, Datenschutz und Schutz des Firmenwissens. Rückblickend interessante Themen.

Freizeit I

Das Modul bestand nur aus Grundlagen der Freizeitwissenschaften. Während der Titel „Freizeit I“ auf Chill-out hoffen lässt, ging es aber inhaltlich tatsächlich zur Sache und so lernten wir hier alle möglichen Inhalte, die mit Freizeit, Gesundheit, Lebensgestaltung etc. zu tun haben.

Interpersonale Techniken I

Ein Modul mit sehr unterschiedlichen Inhalten:

  • Webkommunikation und -design
  • Gesundheitsberatung
  • Gesundheitsjournalismus

Während es in Gesundheitsberatung darum ging, wie man an den Interessenten (oder beratungsresistenten Eigenbrötler) herangeht und wie man mit ihm Gesundheitsthemen bespricht, ging es in Webkommunikation um die Kundenansprache über das Internet. Konkret haben wir Webseiten mittels html4 und css gebaut und als Leistungsnachweis abgegeben.

Während grundlegende Html und PHP Kenntnisse absolut von Vorteil sind, ist es in Zeiten von WordPress & Co. aber für den Normalsterblichen absolut unnötig, eine eigene Webseite zu erstellen. Hier wünsche ich mir, dass die gelernten Kenntnisse in einem der CMS eingesetzt und beurteilt werden. Da wir das Modul aber in 2009 belegt haben, kann es sein, dass diesem Wunsch schon lange entsprochen wurde oder sich die Inhalte sowieso angepasst haben. Da viele Studenten im Praktikum oder später in der Arbeitswelt auch einmal Webauftritte mit zu pflegen haben, ist dieses Modul eine sinnvolle Ergänzung. Inhaltlich war es mir damals etwas zu dürftig (auch vor dem Hintergrund, dass das vermittelte Wissen auf YouTube jederzeit abrufbar ist), aber das kann sich heute vollkommen geändert haben.

Gesundheitsjournalismus war bei mir damals noch eine freiwillige Veranstaltung im zweiten Semester, die ich besucht habe und bei der wir eine eigene kleine IGF-Zeitung herausgebracht haben. Wir haben Reviews geschrieben, Interviews geführt, Druckereien angefragt, Sponsoren geangelt und ein Layout erstellt. Nicht jeder hat alles gemacht, aber in der Gruppe kam alles zum Tragen. Überaus lehrreich.

Arbeit I

Teils hochspannend und teils sterbenslangweilig waren:

  • Arbeitswelt
  • Arbeitsmedizinische Grundlagen

Arbeitswelt an sich hat interessantes Wissen vermittelt und uns über das Setting Arbeitsplatz aufgeklärt. Die arbeitsmedizinischen Grundlagen jedoch konnte man anhand eines Flyers zur Arbeitsgesundheit/Ergonomie lernen und verstehen (Sitzhöhe, Höhe der Arbeitsplatte, Ausrichtung der Monitore, Lichteinfall, Skelettsystem, Arbeitsposition etc.). Diese Grundlagen waren deshalb ein wenig enttäuschend, wobei das Thema und das Modul an sich wichtig sind. Ich schätze, dass sich hier bis heute ebenfalls einiges getan hat.

Pflicht-Fremdsprache

Als Pflicht wurde uns hier Englisch auf’s Auge gedrückt. Wer einigermaßen gutes Schulenglisch gelernt hat oder gelegentlich Serien auf englisch ansieht, sollte mit dem Modul keinerlei Probleme haben. Nicht viel zu bemängeln, außer, dass die Teilnahme für mich fast so unnötig war wie ein Kropf und ich nur sporadisch anwesend war, da es keinerlei Lerneffekt gab.

Fazit

Drittes Semester nicht besonders auffällig. Nach dem anstrengenden zweiten Semester etwas ruhiger mit gemäßigteren Inhalten.

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