Serien

Wie auch bei Filmen und Musik gibt es hier einiges, was sich bei den Empfehlungen der meisten Leute finden würde.

Aber gleichzeitig wirst du hier einige Perlen finden, die du bisher nicht kanntest.

Klick das Inhaltsverzeichnis und erfahre dann mehr über die einzelnen Serien.

Avatar – der Herr der Elemente

Hierbei handelt es sich um eine perfekte Serie. Es gibt kaum Menschen, die Avatar gesehen haben und es nicht mögen (und diese Menschen behandeln wir dann – verdient – wie Aussätzige). Die Geschichte einer Welt, in der es Menschen gibt und Bändiger. Bändiger können eines der vier Elemente Wasser, Erde, Feuer oder Luft nach ihrem Willen beugen und manipulieren. Die Welt baut auf diese Fähigkeit mit auf. Doch die Feuernation will die Welt beherrschen und zieht in den Krieg gegen die anderen Nationen. Nur einer kann den Vormarsch stoppen, der Avatar – der Herr über alle vier Elemente. Es gibt immer nur einen Avatar und der aktuelle ist der letzte Luftbändiger, der sich seiner Aufgabe erst noch stellen muss. Eine mehr als spannende, rührende, lehrreiche Story, in der der Krieg kindgerecht dargestellt wird, ohne zu beschönigen. Eine Serie, die Elemente von Verlust, Verrat, Liebe, Freude, Freundschaft, Wachstum, Mut und noch so vielem mehr bereithält, dass man gefangen genommen wird von der fröhlichen Art, der Erzählstruktur, den Charakteren und dem Humor. Wer Avatar nicht mag… dem ist irgendwie nicht mehr zu helfen. Und da ist sich das Internet ausnahmsweise einmal einig.

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Battlestar Galactica

Für mich – die beste Serie der Welt. Eine Science Fiction Serie, die ihresgleichen sucht und einen neuen Standard für SciFi und Serien im allgemeinen angelegt hat. Battlestar Galactica vereint eine fantastische Story um die Auslöschung der menschlichen Rasse durch die einst selbst geschaffenen Diener und die Flucht vor der übermächtigen Bedrohung durch das All ins Unbekannte auf der Suche nach einer neuen Heimat – ständig auf der Flucht vor den Verfolgern.

Dabei bleibt die Serie zutiefst menschlich. Es gibt keine hochentwickelte Zivilisation und einen ach so gepflegten Umgang miteinander. Und es glänzt nicht alles und futuristische Waffen gibt es auch nicht. Generell scheint die Technik auf unserem heutigen Stand zu sein – mit ein zwei Ausnahmen (künstliche Gravitation und FTL Antrieb). Aber es geht nie um die Technik, wir bekommen nicht „erklärt“, wie etwas funktioniert. Wir werden mitgenommen in eine Welt, in der es einfach so ist. Es gibt keinen Grund, die Hintergründe der Entwicklung zu erzählen, als ob ein Außenstehender zuhört (wie es in vielen anderen Serien der Fall ist).

Die Charaktere sind alle unterschiedlich, gleichberechtigt und voller Fehler. Keiner ist ohne Schwäche und alles wird gezeigt. Von Sex über den Missbrauch von Aufputschmitteln, Korruption, Betrug, religiösem fanatischen Eifer, Politik, Kultur bis hin zu Spielen, Alkoholkonsum, dem Stress, der einen erwartet, wenn man lange Zeit „auf See unterwegs“ ist und vieles andere mehr. Die Serie glänzt, indem sie uns keine heile Welt vorspielt und die Charaktere zu unerreichbaren Idealen macht. Im Gegenteil erkennt man sich in den Situationen wieder, es ist real. Es ist eine andere Realität mit etwas anderer Technologie im Weltraum. Aber ansonsten ist die Serie so echt wie das Leben selbst.

Die Story entwickelt sich über die Flucht hin zur Suche einer neuen Heimat. Immer verfolgt von den Zylonen. Es gibt Kämpfe, Machtspiele, Intrigen, Verrat, Selbstaufgabe, Hoffnung, fantastische Actionszenen, tolle Flugmanöver, eine Atmosphäre zum Mitfiebern, eine durchdachte Story, die immer auch eine Hommage an das Vorbild ist und unglaublich viel mehr, was man nicht in wenige Worte packen kann.

Battlestar nimmt das Beste aus jedem Bereich und mixt es mit fehlerbehafteten Darstellern. Bringt eine übermenschliche Bedrohung mit hinein und lässt keinen Aspekt des Lebens aus. Und macht daraus eine unvergessliche Serie, die jede andere Science Fiction Serie in Sachen Realitätsnähe, Authentizität, Nachvollziehbarkeit und Standards übertrifft. Wer Battlestar nicht gesehen hat, dem fehlt der Maßstab, an dem sich alle anderen Serien messen müssen. Es ist so gut.

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Becker

Ein Arzt, der raucht, flucht, trinkt und einfach unorthodox (weil sehr menschlich) ist. Wir begleiten John Becker in seinem Alltag. In seinem Stammcafé, seiner Praxis und gelegentlich in seiner Wohnung. Ständig hat er Probleme mit seinem Auto. Ständig lässt er anschreiben. Ständig verarscht er den blinden Zeitungsverkäufer, seine Freunde und seine Liebschaft Regi. Botschaften hinterlässt er mit einem Zettel an der Tür, die er mit einem Messer befestigt hat. Seine durchgeknallte Arzthelferin macht ihm das Leben schwer. Seine Patienten behandelt er rau, aber menschlich. Becker ist eine Sitcom mit vielen Facetten. Es gibt nur fünf Staffeln, aber die sind es wert. Einfach sehr schöner Humor, gute Stories.

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Coupling

Die wohl beste Comedyserie über Mann-Frau Beziehungen überhaupt. Die typische Frau und der typische Mann sind hier als Beispiel genommen und in die drei prägnantesten Eigenschaften aufgeteilt und überspitzt dargestellt. Da haben wir Steve, den „Normalo“, Patrick, den „Aufreißer“ und Jeff, den „Verrückten“. Jeder stellt einen Aspekt gekonnt dar. Bei den Frauen ist es dasselbe: Susan ist die Normale, Sally ist die, die ständig um ihr Aussehen bedacht ist und Jane ist die komplett durchgeknallte. Die sechs erleben eine Menge Abenteuer rund ums Thema Dating und selten fühlt man sich so ertappt, erkennt man die Situationen so wieder, wie in dieser Serie. Sie wirkt gleichzeitig überspitzt und normal, so dass man denkt „die Situation kenne ich“ oder „das ist letztens bei uns passiert“. Vorbehaltlos zu empfehlen, wenn man gut über Mann-Frau Comedy lachen will.

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Die Dreibeinigen Herrscher

Eine sehr alte Serie. Und überraschend gut. Die Welt sieht ein wenig so aus wie vor gut 100 Jahren. Es gibt bis auf Uhren und Ferngläser praktisch keine Technik. D.h. es gab sie, aber seitdem die Erde von außerirdischen Invasoren übernommen worden ist, sind wir auf einem technischen Stand wie vor einem Jahrhundert. Alle akzeptieren die Außerirdischen, die aber von so gut wie noch niemandem je gesehen worden sind. Immer sind nur die Dreibeinigen Herrscher unterwegs, riesige Stahlungetüme auf drei Beinen, die alles vernichten können, aber auch zu Festakten die „Weihe“ vollziehen. Dabei bekommt jeder ab einem gewissen Alter eine „Kappe“ auf/in den Kopf eingepflanzt, die jegliche Kreativität und Neugier zerstört und den Herrschern absolut hörig macht. Kurz bevor die Weihe für unsere Helden ansteht, flüchten sie und machen sich auf die Reise durch die Welt. Irgendwo muss es doch noch freie Menschen geben. Auf ihrer Reise begegnen sie Vaganten, Piraten, der Armee, Menschenhändlern, Adligen und sie kommen in die Stadt der Herrscher und lernen dort ihr wahres Wesen kennen. Wird die Flucht quer durch Europa gelingen? Und wie entkommen sie der Weihe langfristig? Wird ihnen unsere Technologie auf ihrem Weg helfen? Und werden sie die Erde von den dreibeinigen Herrschern befreien?

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Die Nanny

Eine sehr lebenslustige und leichtherzige Serie über das Kindermädchen Fran Fine, die bei einer reichen Familie einzieht, um sich um die Kindererziehung zu kümmern. Der Vater ist Musicalschreiber und Witwer. Zwischen den beiden fängt es an zu knistern. Aber das wird natürlich nie offen zugegeben oder ausgelebt. Zumindest streubt sich Mr. Sheffield lange, seinen Gefühlen nachzugeben. Die Kinder sorgen für Chaos und der Butler und die Geschäftspartnerin von Mr. Sheffield (die ebenfalls auf ihn steht), sorgen für lustige und bitterböse Situationen. Nie wird die Serie zu kitschig oder es kommen blöde Ereignisse. Immer bleibt es relativ simpel und einfach mit fröhlichem Humor gespickt. Eine Serie, mit der man gut Spaß haben kann.

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Family Guy

Wer kennt es nicht oder besser: wer liebt es nicht? Die Frage meine ich ernst. Wenn du über Family Guy nicht lachen kannst, dann haben wir keinen übereinstimmenden Humor. Das ist kein Beinbruch, aber beste Freunde werden wir dann möglicherweise nicht. Gute Freunde reicht ja auch. Aber egal! Family Guy ist eine aberwitzige Serie, die mit Vorurteilen und absoluter Dummheit spielt. Diese offensichtlichen Dummheiten sind es, die die Serie so witzig machen und zu einem meiner Favoriten. Die früheren Folgen sind noch etwas kantig und nicht so der Brüller, aber die Qualität zieht übe die Zeit nur an. Was man nicht von allen Serien sagen kann.

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Friends

Der Klassiker. Eine gute, fröhliche Serie, die viele Facetten zeigt und selten langweilig wird. Einige Aspekte nerven zwar (Geschichten, die sich um Ross drehen sind meistens nicht so toll und Phoebe ist auch nervig, besonders mit ihrem Hit „Smelly Cat“), aber im großen und ganzen bekommt man hier gute Unterhaltung geboten. Kein Wunder war es die erfolgreichste Sitcom aller Zeiten und die Darsteller haben Spitzengehälter verdient. Nicht ganz zu unrecht.

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Great Teacher Onizuka

Eikichi Onizuka will der beste Lehrer Japans werden. In diesem Anime geht es ziemlich aberwitzig zu, denn Onizuka vollführt fast übermenschliche Stunts und ist offensichtlich pervers, was ihn häufig in schwierige Situationen bringt. D.h. im Grunde ist er einfach ein ganz normaler Mann, der aber offen mit sich und anderen ist. Und er ist er selbst. Das ist eine der zentralen Botschaften der Serie. Zwischen all den lustigen Szenen geht es doch immer darum, seinen Weg zu gehen, ehrlich zu sich selbst zu sein, für sich und seine Freunde einzustehen, das zu tun, was richtig ist und nicht, was von einem erwartet wird. Und DAS ist das wahre Wesen dieser Serie. Sie vermittelt Werte. Sie ist authentisch und ermutigt uns, zu uns und für uns einzustehen. Ein wertvoller Klassiker.

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Great Teacher Onizuka Live Action Drama

Die Realserie zum Anime. Weniger unglaublich, aber dafür viel realer. Sehr viele Punkte aus dem Anime wurden genau so umgesetzt und wieder zeichnet sich das Bild das Lehrers, der das Richtige tut, statt das, was von ihm erwartet wird. Augen verschließen, raushalten, zurückstecken sind nicht sein Weg. Er ist da für die, die ihn brauchen und tut, was getan werden muss, auch wenn es unpopulär ist – und wenn es ihn umbringt. Es gibt eine Serie und einen Film, die Serie ist definitiv zu empfehlen, da mehr transportiert wird. Es gibt inzwischen eine Neuauflage der Realverfilmung, über die ich noch nichts sagen kann.

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Legend of Galactic Heroes (Heldensagen vom Kosmosinsel – Ginga Eiyuu Densetsu)

Wohl eines der besten Weltraumepos überhaupt. Riesige Schlachten, taktisch geschlagen. Zwei Fronten – einmal das Galaktische Imperium, welches sehr an Deutschland und Preußen orientiert ist mit militärischer Ordnung, straffer Hierarchie, Adel und einem König als Alleinherrscher. Und die Freien Planeten, die sich vom Imperium abgespalten haben und mehr an die amerikanischen Truppen erinnern und eine Demokratie als Regierungsform haben. Die beiden Parteien bekämpfen sich in einem Kampf um Freiheit und Alleinherrschaft. Dabei kommen politische Wirren, religiöse Kulte und Gewissensfragen sowie tragische Schicksale in dieser Serie nicht zu kurz. Das Dilemma zeigt sich z. B. anhand der Frage, ob eine Demokratie immer das beste Mittel ist oder ob eine Diktatur nicht vorzuziehen ist. Bzw. unter welchen Voraussetzungen. Die Serie beleuchtet gesellschaftliche Hintergründe, Strategien, Ehre und Anerkennung auch gegenüber dem Feind und dass wir im Grunde alle nur Menschen sind und unsere Ziele, auch wenn wir auf verschiedenen Seiten stehen, doch sehr ähnlich sind. (kann man auf YouTube komplett ansehen)

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My Little Pony: Friendship is Magic

Eine fantastische, herzerwärmende Serie. Wir sprechen natürlich von Generation 4 und nicht den alten Ponies, die vorher kamen. In My Little Pony begleiten wir den Alltag und die Abenteuer unsere sechs Heldinnen. Sie stellen sich verschiedenen Herausforderungen und lernen viel über Freundschaft, Werte und Tugenden. Aber auch über Verlust und verschiedene Sichtweisen und dass jeder eigene Talente hat. Die Ponies kämpfen auch gegen böse Widersacher und teilweise entstehen hier epische Schlachten, die Dragon Ball alt aussehen lassen. Was diese Serie aber neben ihrem Zeichenstil, der Stimmung und der Animation ausmacht sind die Lektionen und die Freundschaft, die man miterlebt. Man lernt, leidet, liebt mit und ist gefangen genommen von einer Serie, für die man sich vom ersten Anblick an zu alt fühlt. Aber wer sich darauf einlässt stellt schnell fest, dass er mehr möchte, weil diese Serie etwas in jedem von uns berührt, wonach wir uns sehnen. Das ist auch der Grund, warum sie so erfolgreich ist. Sie gibt mehr, als man auf den ersten Blick zu sehen vermag. Love and Tolerance. Brohoof.

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Naruto

So wie schon der Manga ist auch die Serie sehr empfehlenswert. Wir begleiten Naruto, einen Ninja, auf dem Weg durch’s Leben. Beide Eltern sind tot und so schlägt er sich durch. Er wird von allen gemieden, da er immer sehr auffällig ist und Streiche spielt und gleichzeitig ein Geheimnis birgt, das er selbst aber gar nicht kennt. Auf seinem Weg, sich zu beweisen, bestreitet er eine Menge Abenteuer in seinem Vier Mann Team. Epische Kämpfe gegen andere Ninjas, Schlachten gegen ganze Städte und Armeen, fantastische Ninjatechniken und Illusionen und eine Geschichte um Freundschaft und nicht aufgeben erwarten dich, wenn du dich auf Naruto einlässt. In der Serie musst du nur gelegentlich die Filler-Episoden überspringen, die die Story nicht wirklich voranbringen und zum Überbrücken da sind.

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One Punch Man

Eine Mega Serie! Saitama findet keine Arbeit und rettet per Zufall einen jungen vor einem Monster. Ab da beschließt er, Superheld zu werden und trainiert 3 Jahre lang jeden Tag, bis ihm die Haare ausfallen. Durch sein rigoroses Training hat er übermenschliche Kraft und Widerstandsfähigkeit gewonnen, ist aber nach wie vor ein einfältiger, liebenswerter Trottel. Seinen Spitznamen „One Punch Man“ (wie ihn niemand in der Serie nennt) hat er dadurch, dass er jeden Gegner mit nur einem Schlag erledigt – und das langweilt ihn fürchterlich. Außerdem wird sein Ruhm ständig anderen zuteil. Von der Heldenorganisation wird er sogar nur als Low Level Hero eingestuft (und dabei ist sie wegen ihm gegründet worden, weil er damals diesen jungen gerettet hat). Die Serie legt eine Menge Humor an den Tag und ist insgesamt eher als eine Parodie/Hommage an andere Charaktere, Techniken, Serien etc. anzusehen. Deswegen ist Saitama auch praktisch unbesiegbar. Und trotzdem ist die Serie mega lustig. ONE PUUUUUUUUUUUUUUUUNCH!!

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Rebelde Way

Die Liebe meiner Jugend. Während andere Leute GZSZ oder ähnliches schauen, hat es mir diese Teennovela angetan (Teen Telenovala). Wir begleiten vier Jugendliche auf der Eliteway Schule und ihren Alltag in diesem Internat. Wie zu erwarten gibt es aber viele Probleme zwischen den Schülern. Persönlicher Natur, religiöser Natur, wegen der unterschiedlichen Herkunft und gesellschaftlichen Schicht und lustige und freche Zwischenfälle. Die Hauptdarsteller sind die Mitglieder der argentinischen Band Erreway, deshalb haben auch Musik und Tanz einen großen Stellenwert in dieser Serie. Sie ist sehr sympathisch, abwechslungsreich und Marizza und Mia sind echte Hingucker. Aber auch Manuel ist sehr sympathisch – nur Pablo mag ich nicht. Eine tolle Serie mit vielen tollen Darstellern. Übrigens waren die vier auch im echten Leben ein Paar (bzw. zwei).

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Sailor Moon Live Action Drama

Sailor Moon kennt jeder. Aber die Live Action Serie mit echten Darstellern ist auch echt sehenswert. Natürlich sind die Outfits und die Kämpfe etwas weniger dynamisch als in der Zeichentrickserie, aber die Story und Umsetzung sind sehr gut! Besonders, da die Serie ganz andere Wendungen nimmt, als der Anime. Die Darstellung der Charaktere ist sehr gut gelungen. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich die Serie unbedingt einmal ansehen.

Shark

Stell dir vor, du bist ein genialer, skrupelloser Staranwalt, dem es um nichts anderes geht, als zu gewinnen. Und plötzlich musst du dich aufgrund blöder Umstände als Strafverteidiger behaupten. Und Junganwälte mit hochziehen und in deine Methoden einweisen. Und du kannst nicht mehr so schön in der Offensive sein, wie als privater Anwalt, sondern musst nach festeren Regeln spielen. Bläh… Aber du bringst es. Du bist ein Hai, ein Shark. Und du beißt auch in deiner neuen Rolle unerwartet zu. Das ist James Woods in seiner Rolle als Shark, dem Staranwalt. Spannende Fälle, spannende Recherchen und gut überlegte Hintergrund- und Nebenhandlungen für jeden, der ein wenig Gerichtsaction sehen will.

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Spartacus

Okay, vergiss so scheiß wie „300“, wo eingeölte, CGI-aufgepeppte Spartiaten eine Schlacht gegen eine Übermacht schlagen und uns ihre heldenhaft männlichen Brunftschreie entgegenschleudern. Hohoho. Spartacus übertrifft Machwerke wie 300 bei weitem – an Action, an Brutalität, an Authentizität und an Story. Wo 300 versagt (nämlich überall) glänzt Spartacus. Wir erleben die Geschichte von Spartacus und des Sklavenaufstandes, die tatsächlich stattgefunden haben. Hier hat man sich überlegt „wie hätte die Geschichte aufgrund aller historischen Fakten abgelaufen sein können“ und hat daraus vier Staffeln guter Action geschmiedet. In der ersten Staffel erfahren wir die Hintergründe, wie Spartacus zum Sklaven wurde und wie er an das Haus Batiatus verkauft wurde und dort zum Gladiator. Die Geschichte ist inhaltlich fantastisch. In Staffel zwei formiert sich der Sklavenaufstand und vergrößert sich. Staffel drei ist die entscheidende Schlacht gegen Marcus Krassus. Die geschichtlichen Eckpunkte wurden alle korrekt verwendet (bis auf einige Namen). Staffel 0 ist die – kürzere – Vorgeschichte des Aufstiegs des Hauses Batiatus und gibt Hintergrundinformationen für die Ereignisse der späteren Staffeln. Die Darsteller sind alle extrem gut trainiert, die Effekte sind zwar offensichtlich, aber das stört nicht. Die Nebenschauplätze, das Gerangel um Macht und Ansehen, das Leben der Sklaven und viele andere Dinge machen diese Serie wirklich sehenswert.

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The Big Bang Theory

Eine herzerfrischende, lustige, geekige Sendung über vier Nerds, die eigentlich keiner mag, weil sie eben typisch Nerd sind. Und dann ist da die hübsche Nachbarin, auf die fast jeder steht. Eine klassische Situation, die sich schon sehr schnell zu etwas großem entspinnt. Die Serie machte Nerdtum wieder salonfähig und ist sehr schön. Da sie noch läuft, kann ich kein abschließendes Urteil abgeben, bin bisher aber nach wie vor von ihr angetan.

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The IT Crowd

Ein klein wenig Ähnlichkeit mit Big Bang, als dass wir hier auch eine Bande Nerds am Start haben. Aber die Serie ist doch völlig anders. Wir sehen die klassischen merkwürdigen IT-Jungs. Und eine Abteilungsleiterin, die von IT keine Ahnung hat. Und einen Chef, der wenig von seiner Firma versteht. Und Missverständnisse, die sich alle sofort lösen ließen, aber hier für unsere Unterhaltung nicht aufgelöst werden. Wir erleben teils klassischen Slapstick und viele Szenen im Büro und gelegentlich auch außerhalb. In nur vier Staffeln bekommen wir eine Menge zu lachen und typisch britischen Humor. Empfehlenswert.

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The Simpsons

Naja, ein Klassiker halt. Auch wenn die Qualität über die Jahre gefühlt nachgelassen hat, so sind die Simpsons doch immer wieder für eine Überraschung gut und vermögen zu unterhalten.

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