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Integrative Gesundheitsförderung – Fünftes Semester

Alle Erfahrungen und Angaben Stand Wintersemester 2010.

Das fünfte Semester gliedert sich in zwei Teile:

  • Systematisch angeleitete und reflektierte Praxis
  • Markt der Möglichkeiten

Der erste Teil ist der Praxisteil. Wir sind ein ganzes Semester vor Ort in Betrieben. Egal ob im In- oder Ausland.

Einige Studenten gehen in Kliniken, Einrichtungen, medizinische Versorgungszentren, arbeiten bei Gesundheitsämtern, bei selbständigen Dienstleistern, Behörden oder Einrichtungen, die irgendwie mit Gesundheit zu tun haben. Manchmal erschließt sich das nicht sofort, wenn einzelne Studenten in scheinbar ganz artfremden Betrieben wie Steuerberatungskanzleien und ähnlichem tätig sind. Aber praktisch alle Möglichkeiten stehen offen und kaum ein Praktikum wird abgelehnt. Es wird im Gegenteil versucht, jeden Studenten unterzubringen und zu fördern.

Ich selbst war ein halbes Jahr vor Ort bei „Die Wurzel“ in Nürnberg. Es handelt sich dabei um einen Verlag für ein Magazin über Rohkost mit angeschlossenem Versandhandel. Ich habe bei der Wurzel teilweise vor Ort gelebt und mich in den Alltag integriert. So habe ich in der Zeit auch größtenteils von Rohkost gelebt und mich dieser Erfahrung ausgesetzt. Ich war in allen Bereichen tätig und habe die telefonische Kundenberatung und Bestellaufnahme bedient, Waren gepackt, im Großhandel Lieferungen beauftragt und bearbeitet, die Webseite der Wurzel komplett erneuert, einen neuen Workflow ins Unternehmen gebracht und die Erstellung der Zeitschrift von Word auf InDesign umgestellt und dabei die Mitarbeiter geschult. Ich hatte völlig freie Hand und habe mich – bis auf die inhaltliche Erstellung der Zeitschrift – an allen Aufgaben beteiligt. Es war ein sehr außergewöhnliches Praktikum, weil es in einem sehr kleinen, familiären Rahmen stattgefunden hat, ich in allen Bereichen eingebunden war und sehr viel über Ernährung und Heilung gelernt habe.

Der zweite Teil des fünften Semesters besteht aus einer Reflektion (welche Inhalte aus dem Studium habe ich gebraucht? was war mir hilfreich? was weniger? was nehme ich an Erfahrungen und Lehren mit?) und einem Vortrag über das Praktikum zu Beginn des sechsten Semesters, um den anderen Studenten aus dem eigenen und den Nachfolgejahrgängen den Praktikumsplatz vorzustellen. Für die Mitstudenten ist es eine Möglichkeit, zukünftige Arbeitgeber auszuspähen (und das Praktikum ist eine gute Möglichkeit, sich einem potenziellen Arbeitgeber zu präsentieren) und für die jüngeren Semester ist es eine gute Möglichkeit, interessante Praktikumsstellen zu finden.

Fazit

Das Praxissemester ist das, was man selbst daraus macht.

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