CreaLeadership - ein Spitzenmodul

Freu dich auf eines der wertvollsten Module dieses Studiengangs. Der Dozent ist ein großartiger Coach und steigt mit uns sofort in die Thematik ein. Und er hat einen Sack voller Übungen für uns, die helfen, den eigenen Standpunkt zu definieren und das eigene Ziel zu erkennen.

Die Vorlesung besteht in der Hauptsache aus Übungen, um seine Life Mission zu finden. Wir schreiben eine Art 'Log' für jeden Tag der Vorlesung in dem wir wichtige Erkenntnisse festhalten. Wir sehen anhand eines Maßbandes, wie viel wir schon gelebt haben und welche Zeit uns statistisch noch bleibt - und was darüber hinaus geht, sind geschenkte Jahre.

Wir erfahren, dass das Leben in Zyklen von 7 Jahren eingeteilt ist und welche Wendepunkte an jedem 7er Schritt auf uns warten und können in einem Trapez sehen, wo wir aktuell sind. Wo stehen wir in unserem Leben?

Wir schreiben unsere eigene Grabrede und unsere Enkelrede: was soll einmal von uns erzählt werden und was wollen wir unseren Enkeln erzählen?

Wir machen Bestandsaufnahme, betrachten unseren Lebensweg, lassen die Höhen und Tiefen Revue passieren und malen uns aus, wo die Reise hingehen soll.

Wir machen Coachingübungen, lernen, wie man sich selbst und andere coachen kann. Wir arbeiten in der Gruppe, mit der Gruppe, mit uns selbst.

Wir lernen das Johari-Fenster kennen, gute von schlechten Leadern unterscheiden, lernen, Aufgaben zu priorisieren und was der Unterschied zwischen Mitläufern und Captains ist.

Wir tauschen uns über die notwendigen Leadership-Fähigkeiten aus und lernen, wer unsere Fäden zieht. Bist du Marionette oder Puppenspieler?

Das ganze Modul über werden wir gefordert, uns mit uns selbst zu beschäftigen. Ins Reine zu kommen. Ziele zu erreichen, uns selbst zu verpflichten und anzuerkennen, dass ein Leben nur dann Früchte trägt, wenn es einem Plan folgt und auf ein Ziel hinsteuert.

In diesem Modul erhält man Leadershipfähigkeiten, um andere zu führen und Self-Leadership Qualitäten, um sich selbst zu führen.

Hier sind mehrere Persönlichkeits- und Erfolgsseminare in einem Modul kompakt zusammengefasst und bieten einen Mehrwert, den so mancher Trainer da draußen in mehreren Sessions nicht bietet.

Absolut empfehlenswert. Für dieses Modul hatte sich für mich schon der gesamte Semesterbeitrag gelohnt. Alles, was in den Folgemodulen noch kommen sollte, war für mich jetzt nur noch ein Bonus, denn dieses Modul war die 3.750 Euro für dieses Semester bereits voll Wert. (aber es sollte noch besser kommen)

Dieses Modul ist für uns etwas holprig gestartet und wurde in zwei Teilen unterrichtet.

Es geht um Intuition, die Innere Stimme, und wie sie uns helfen kann, Entscheidungen privater und unternehmerischer Natur zu treffen, wenn wir uns erlauben, auf sie zu hören. Die Schulung der Inneren Stimme und des Vertrauens sollte Gegenstand dieses Moduls sein. Und wir lernten verschiedene Zugänge kennen.

Der Dozent nutzt als wichtigste Grundlage das Handbuch der Allgemeinen Morphologie - Elementare Prinzipien und Methoden zur Lösung kreativer Probleme. Und liefert uns ein Fest wichtiger Coachinginhalte, die wir auch von Tony Robbins kennen. So gehen wir auf die verschiedenen Sinneskanäle ein, unsere 'Ausrichtung', starkmachende und schwachmachende Worte und Gedanken und erste Ideen dazu, dass wir wie mit einem Handy in ein größeres System eingeklingt sind, mit dem wir kommunizieren können und von wo aus Ideen und Eingebungen zurück kommen.

Die Idee, dass unser Wesen 1% physisch und 99% geistig ist und wir die größere Verbindung des Geistes mit allem, was ist, mehr wahrnehmen sollen, findet sich in vielen Schriften und Werken wieder. Hier geht es nur um die generelle Vorstellung, dass unsere Intuition Teil eines höheren Prinzips ist und geschult werden kann.

Um das zu veranschaulichen und auch konkret in die Entscheidungsprozesse zu gehen, lernen wir, mit kinesiologischen Methoden zu testen. Also der altbekannte Muskeltest. Mit dem Muskeltest bekommen wir eine Vorstellung davon, dass gewissen Ideen und Gedanken im Körper entweder Anspannung oder Entspannung auslösen. Wahrheit ist Entspannung, Lüge ist Anspannung. Etwas, das gut für mich ist (Körperintelligenz), ist Entspannung und Stärke. Etwas, das schlecht für mich ist, ist Anspannung und Schwäche.

Konkret heißt das, dass ich bin einer Lüge oder einer schlechten Situation (kann Zigarettenrauch sein, ein schlechtes Lebensmittel, vergiftete Beziehungen, ein Projekt, das ich nicht mag) körperlich schwach bin. Ich schaffe es nicht, meinen Arm gegen einen leichten Gegendruck stabil zu halten.

Umgekehrt heißt das, dass ich bei einer Wahrheit oder guten Sache (Liebe, Dankbarkeit, Kristalle, Energie, gutes Lebensmittel etc.) zwar entspannt bin, aber mein Körper und mein Arm stark sind, auch wenn ich starken Gegendruck erfahre.

Es geht dabei nicht um einen Wettbewerb der Stärke, sondern darum, das - manchmal schwache, manchmal starke - körperliche Zeichen / Reaktionsmuster bewusst wahrzunehmen und zu lernen, dass der Körper ein eigenes Wissen hat, welches wir uns zunutze machen können. Diese Körperintelligenz ist willentlich nicht zu beeinflussen und mit etwas Training absolut zuverlässig.

Hier geht es also nicht um klassische Entscheidungshilfen oder -kriterien, nicht um Wenn-Dann Situationen oder Entscheidungbäume, nicht um rationale Lösungswege, sondern um den Aufbau von Vertrauen zu einem System, das zuverlässiger ist als alle rationalen Methoden.

Wer kennt nicht die Situation, dass vom logischen Standpunkt aus alles stimmig ist mit einer Sache, aber das Bauchgefühl einfach nein sagt?! Und hinterher stellt sich heraus, dass eben dieses Bauchgefühl richtig lag. Und Gott ist man froh, wenn man darauf gehört hat.

Dieses Bauchgefühl zu erkennen, zu stärken und sich ihm stärker anzuvertrauen ist die Idee hinter diesem Modul. Vertraue deiner Inneren Stimme. Hör auf dich selbst. Sei im Reinen mit dir selbst.

Im zweiten Teil des Moduls ging es weiter mit der Intuition und dem Intuitionstagebuch, welches wir zu schreiben motiviert wurden. Außerdem wurden uns wissenschaftliche Hintergründe hinter der Körperintelligenz, der Intuition und den verschiedenen Qualitäten der Intuition und Innovation nahe gebracht.

Wir konnten uns über abstrakte Fragen austauschen, Denkmodelle beleuchten und Intuition trainieren.

Und ja, mein Bauchgefühl ist seitdem ausgeprägter und meine Entscheidungen haben eine neue Qualität bekommen. Ich bin noch immer nicht am Ende, aber der Weg ist klar. Dieses Modul war in einzelnen Situationen etwas holprig, die Erkenntnisse dafür aber umso wertvoller.

Highlight.

Ich war bei Modul 5 ja schon der Meinung, dass sich die Ausgaben für dieses Semester schon vollends gelohnt hatten und das alles, was noch kommt, nur noch die Soße zum Fleisch ist.

Mit Modul 7 haben sich für mich vom Gegenwert her die kompletten Studiengebühren (von 15.000 Euro) bereits bezahlt gemacht. Es ist so gut.

Unser zweites Modul auswärts. Genauer gesagt in Oberaudorf. Wir sind zu Gast bei Checkpoint Seminare. Diese zählen (inzwischen) zu den Top 3 Trainern Europas. Das muss zwar überhaupt nichts bedeuten, aber diesen Platz haben sich Dirk und Helke wohl verdient. Wenn die anderen Trainer ebenfalls ein derart gutes Niveau haben, dann sind es echte Hochkaräter.

Zunächst einmal ist die schöne Landschaft zu loben gewesen und das überaus gute Essen in der Gastwirtschaft, in der wir untergebracht waren. Und dann natürlich Dirk und Helke, die uns über Grenzen geführt haben, von denen wir nicht einmal wussten, dass wir uns über sie hinauswagen wollten.

Der erste Seminartag ging etwas holprig los, da - mich ausgenommen - alle ordentlich gebechert und einen Kater hatten, der immer noch unübersehbar war. Dirk nahm es gelassen.

Es ging los mit einer Vorstellungsrunde und den ehemaligen Fliesenleger und Extremsportler bringt so leicht nichts mehr aus der Ruhe. Dirk ist unglaublich entspannt und hat dabei doch eine latent lauernde Energie, die sich auf die Zuhörer überträgt. Er ist kein Mann, der im Mittelpunkt stehen muss "da, seht her, wie toll ich bin", sondern der auf eine sanfte und gütige Art Wissen weitergibt und dabei andere Menschen befähigt. Der Energien weckt ohne sich dabei verausgaben zu müssen. So muss Training.

Er hat uns verschiedene Denk- und Anschauungskonzepte näher gebracht. Um uns nicht zu überfordern, ging er sanft mit uns um. Aber nur, um einen kurzen Einblick zu geben: er hat uns Stellen aus der DVD "Am Anfang war das Licht" gezeigt, wo beschrieben wird, dass Schokolade - 'richtig' verwendet - Energie und Vitalität schenkt und sich nicht schädlich auswirkt.

Oder dass wir eine Verbindung 'nach oben' haben. Er hat das anders veranschaulicht als es in Modul 6 der Fall war. Auf eine Art, die einfacher, stimmiger, vertrauter und einfach besser anzunehmen war. Wenn er etwas erklärt, dann glaubt man es, weil eine Authentizität mitschwingt, die man nicht vortäuschen kann.

Spannend war, wie er uns demonstriert hat, wie unterschiedliche Brillen, die wir aufhaben, zu unterschiedlichen Sichtweisen führen können. Mit einer sehr beeindruckenden Demonstration.

Kommen wir zu den Grenzen, die er uns hat überqueren lassen.

Wir sind über glühende Kohlen gelaufen, haben uns unserem Inneren gestellt und Kontakt mit dem Gegenüber aufgenommen, wir waren ehrlich und haben im Waldseilgarten als Team gearbeitet.

Wir haben uns an Felswänden abgeseilt, sind blind gefolgt und haben uns der Führung anderer überlassen, sind durch Zäune gegangen, haben unsere Wünsche freigelassen und uns als Feuerläufer geoutet.

Wir haben Unsinn gemacht, sind mit einer Strickleiter auf einen 12 Meter hohen Baum geklettert und haben uns auf einer Fläche, nicht größer als die Sitzfläche eines Stuhls, coachen lassen, bevor wir von dort oben gesprungen sind.

Und die größte Herausforderung von allen: wir haben getanzt.

Diese Eindrücke sind nur kurze Ausblicke der Erfahrungen, die wir gemacht haben. Es war ein wirklich unbeschreibliches Modul und ein Training, an das man sich erinnert.

Es ist nicht nur ein Training, an das man sich erinnert, sondern ein Training, das etwas verändert hat. In uns, mit uns als Gruppe und mit dem, was wir sein können.

Wer das Glück hat, dass seine Firma Dirk und Helke als Trainer engagiert, wird nicht mehr derselbe sein wie vorher. Sie sind ihr Geld wert.

Checkpoint-Seminare

am_Abseilen

Und noch ein Highlight in diesem Studiengang. Zusammen mit Modul 7 und Modul 5 haben jetzt meine Top 3 alle in einem Semester stattgefunden.

Dank Claudia Huber bin ich ja überhaupt erst auf diesen Studiengang aufmerksam geworden. Und ich kannte sie ja schon von einem zweitägigen Rhetorikseminar. Und sie kannte mich. Also dachte ich, das wird ein Spaziergang für mich, da ich ja schon alles kenne, was sie uns beibringen will. Fehlanzeige.

Claudia bittet uns, eine Rede für den ersten Tag vorzubereiten. Ich wiege mich in falscher Sicherheit und bin schlecht vorbereitet. Dementsprechend schlecht präsentiere ich also auch. So kenne ich mich selbst gar nicht. Und das ist gut so, denn Claudia vermittelt mehr als nur rhetorische Techniken. Sie vermittelt etwas zutiefst menschliches und arbeitet auf einer Ebene, die kein anderer Rhetoriktrainer so anspricht.

Ich musste in ihrem Seminar schlecht sein, weil es bei ihr nicht einfach darum geht, Techniken zu kopieren, die einem vorgemacht werden. Zumindest nicht für mich. Meine Lernerfahrung in diesem Modul ging über die Techniken, die ich alle schon kannte, hinaus. Und so durfte ich auf einer neuen Ebene zu lernen beginnen.

Auf dem Rhetorik-Event von Matthias Pöhm habe ich mich als perfekte Kopiermaschine herausgestellt. Dort bekam ich Lob wie "der könnte glatt Ihr Nachfolger werden, Herr Pöhm" und "hätte ihm keine so gute erste Rede zugetraut. Nahezu perfekt." Kein Wunder also, dachte ich, wird dieses Modul ein Spaziergang. Aber das klappt mit Claudia nicht.

Sie hat eine ganz eigene Energie und so wurde mein eigenes Energiesystem durcheinander gebracht und meine Leistung war richtig schlecht. Inhaltlich musste sie mir nicht mehr viel beibringen, aber dafür menschlich. Sie hat hinter meine Fassade geschaut, hinter die geschliffenen Techniken und mir erlaubt, mich auszudrücken. Dank ihr habe ich gelernt, ich selbst zu sein, wenn ich vor Publikum stehe. Etwas, auf das so gut wie kein anderer Rhetoriktrainer wirklich schaut.

In vielen Seminaren geht es eher darum, möglichst gut funktionierende Techniken zu vermitteln, diese einzuüben und rhetorisch nachher besser zu sein, als vorher. Und sich zu trauen, selbstbewusst vor Publikum zu sprechen.

Das hat auch bei Claudia Wichtigkeit und seinen Stellenwert, denn die meisten Trainings verlangen dies. Nur, wer die Techniken schon kennt, wer schon etwas weiter ist, lernt bei Claudia Elemente, die über das reine Können hinausgehen. Man lernt bei ihr, man selbst zu sein. In jeder Lage und ganz besonders vor Publikum. Das ist eine unschätzbare Sache.

Kommen wir aber zu den Techniken, die Claudia uns vermittelt hat.

Wir haben bei ihr immer wieder über den Eisberg gesprochen. Und es ging nicht einfach um das Eisbergmodell, mit dem Unterbewusstsein und bewusster Wille veranschaulicht werden soll. Es ging wesentlich mehr an die Substanz unseres Wesens, unseres Seins. Und wie wir (von uns selbst) beeinflusst werden. Claudia hat Tiefgang und das merkt man ihr sofort an. Nicht nur, aber spätestens, im Training.

Sie hat mit uns das Auftreten vor Publikum geübt, hat uns einen roten Teppich entlang laufen lassen, hat uns VGZ beigebracht, freies Reden, den Unterschied zwischen PowerPoint und Redekunst vermittelt, unseren Blick geschärft und uns immer wieder vor die Gruppe gezerrt, um unsere Performance zu erleben, zu verbessern und uns zu fördern.

Dabei hat sie unglaublich viele Dinge im Blick, an denen sie mit uns arbeitet. Von der Stellung unserer Hände über unsere Kleidung und Accessoires und über die Körpersprache bis hin zur Stimme, der Betonung, den Pausen, der Körperhaltung, dem Blickkontakt, den Hilfsmitteln, der Einbeziehung des Publikums. Claudia entgeht nichts und so boxt sie uns durch immer neue Situationen hin zu unserer Größe.

Für viele ist allein die reine Vermittlung der Inhalte der Rhetorik eine echte Bereicherung die sie wie keine Zweite bewerkstelligt; für mich allerdings war das, was sie darüber hinaus gefördert hat (und dank CQM ein wenig in die richtige Richtung korrigiert hat) der wahre Mehrwert. Sie hat mir gezeigt, dass ich ich selbst sein darf und vor Publikum keine Rolle spielen muss. Ich muss keine Kopie meines Trainers sein, sondern die beste Version von mir selbst. Und das ist wahres Training.

Ein kleines Highlight gab es noch zusätzlich am Ende des Moduls, den 'Goldenen Umschlag'. In diesem stehen Gründe ganz für jeden selbst, von unseren Mitstudierenden geschrieben, warum er ein guter Redner ist. Wir sollen ihn öffnen, wenn wir einmal glauben, nicht gut genug zu sein.

Ich frage mich, was wohl in meinem steht.

Claudia Huber - more than words

Ein zutiefst 'normales' Modul.

Bei uns war der Fokus auf dem interkulturellen Management. Und so war die gesamte Vorlesung - in englisch.

Die Vorlesung war für uns eine Mischung aus Sprachkurs und Business Etikette. Sehr spannend sind wir auf die verschiedenen Gepflogenheiten in unterschiedlichen Ländern eingegangen. Vom asiatischen Raum über den arabischen Raum hin zu Amerika und andere Staaten und Länder.

Dabei haben wir unter anderem Rollenspiele auf englisch geprobt, haben Business-Szenen auf Video analysiert und uns in eigenen Vorträgen zur unterschiedlichen Thematik ausgetauscht. Wie bewege ich mich im internationalen Umfeld, in welchem Kontext stehen Aussagen und Gesten in anderen Ländern, was ist wo und warum zu beachten und welche Eigenheiten haben wir Deutschen, welche Attribute werden uns zugeschrieben und (wann und wie) kann ich mich wie die Axt im Walde aufführen?

Das Modul bot einige theoretisch spannende Inhalte und viele Elemente aus der Praxis. Ein wichtiges Modul für alle, die ihren Blick auf Märkte außerhalb Deutschlands und der EU richten und eine Auffrischung in englischer Sprache.

Nichts, was den kreativen Charakter des Studiengangs unterstreicht, aber sehr wohl den businesscharakter. Und das ist für die Balance des vermittelten Wissens sicherlich nicht schlecht.

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